Ernährung = Gesundheit

Da der Hund zur Gruppe der Raubtiere gehört und damit ein Beutetierfresser ist, habe ich mich entschieden, meine Hunde so naturnah wie nur möglich zu ernähren. Jetzt werden sicher einige aufschreien und sagen, "hat denn der Hund dann alle Nährstoffe, die er braucht" andere werden sagen, "aber die Krankheitserreger im rohen Fleisch, abgekocht ja aber roh?" und wieder ander sagen "die viele Arbeit, bis man die Malzeit zubereitet hat..." Fertigfutter ist doch viel einfacher und der Hund hat jeden Tag die Nährstoffe, die er braucht.

 

Ich versuche mal diese Bedenken zu entkräften. Der Hund braucht, genau wie wir Menschen, eine ausgewogene Ernährung. Er muß nicht jeden Tag alles haben. Wichtig ist, daß er über einen längeren Zeitraum von allem so viel hat, daß kein Mangel entsteht. Wir Menschen rennen ja auch nicht jeden Tag mit einer Tabelle rum um ein Mittagessen für die Familie zu kochen. Das Zauberwort heißt "Abwechslung". Roh gibt man das Fleisch, damit der Hund alle Nährstoffe des Fleisches zur Verfügung hat. Im abgekochten Zustand sind leider die wärmeempfindlichen Vitamine zerstört, viele Nährstoffe zerkocht und aus den wichtigen ungesättigten Fettsäuren sind gesättigte Fettsäuren geworden, die nicht nur nichts mehr nützen sondern auch noch gesundheitsschädlich weil sie Krebserregend sind.

Zur Zubereitung einer gesunden Malzeit braucht man nicht viel länger als ein Becherchen Trockenfutter in den Napf zu schütten. Man nehme ein stück Fleisch mit Knochen, schüttet ein Löffelchen Lachs-Öl drüber und fertig ist das Futter. Am nächsten Tag gibt es mal einen Putenhals und Leber, am darauffolgenden Tag ein schönes Stück Rinderbrustbein und Niere, dann mal Hühnerklein und Herz, danach grünen Pansen und Blättermagen. Weil Frauchen für die Familie viel zu viel Kartoffelmus gekocht hat, bekommt den Rest der Hund und ein rohe Ei dazu und immer so weiter. Euer Hund kann auch durchaus die übrig gebliebene Salzkartoffel und den Rest Gemüse von eurem Mittagessen bekommen oder den Milchreis der sonst im Abfall landet. Also ihr seht, so schwierig und zeitaufwendig ist die Rohfütterung gar nicht. Obst, Gemüse und Getreide braucht der Hund nicht wirklich obwohl unsere Hunde sich auch mal über einen harten Brotkanten, eine überreife Birne oder eine Möhre freuen.

Das Futter unserer Hunde besteht zu 90% aus Fleisch und Knochen und zu 10% aus Innereien und Lachs-Öl.

Hier setze ich mal ein paar Anbieter rein, wo ich das Fleisch, Knochen und Innereien für die Hunde kaufe.

Frostfutter Perleberg FrostFutter.de Barfer Express
Hund & Sport Frostfleisch Das Tierhotel-Frostfleisch Haustierkost
Frostfutter Plauen Barfshop Elbe/Elster Futterfleisch Sachsen
Nun schaut mal auf eure TroFu-Tüte. Die Zutaten der Produkte ist in der mengenmäßigen Zusammensetzung aufgelistet. In der Reihenfolge was am meisten drin ist, steht an erster Stelle und der geringste Anteil an letzter. Einige von euch werden verblüfft sein, daß das erste aufgeführte Produkt irgend ein Getreide ist. Damit sagt der Hersteller, daß der Hauptanteil seines angepriesenen Futters Getreide ist. Das Fleisch wird oft im Zusammenhang mit tierischen Nebenerzeugnissen aufgeführt. Fleisch ist häufig gerade mal zu 4% enthalten. Schon allein diese Tatsache sollte einem doch zu denken geben.Ich hab jedenfalls noch nie gehört, daß ein Wolf ein Getreidefeld abgefressen hat obwohl auf der Nachbarwiese Schafe standen.  

 In den meisten TroFu sind konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und nachträglich zugegebene künstliche Vitamine. All das ist nichts natürliches sondern Chemie und damit schwer verdaulich bis unnütz und schädlich für die Gesunderhaltung des Hundes. Nicht selten leiden Hunde, die nur mit TroFu gefüttert werden an Hautkrankheiten und Allergien. Oft hört man von ständig wiederkehrenden HOT Spots, Durchfall, stumpfen Fell, Zahnstein, unangenehmen Geruch, Lustlosigkeit und allgemeines Unwohlsein.

Stellt euch vor, ihr müßtet jeden Tag Tütensuppe essen. Meint ihr, das ihr da fit und vital das Rentenalter erreicht?

Wenn ich es jetzt geschafft habe euch zum nachdenken anzuregen und vielleicht bei diesem oder jenen das Interesse an BARF geweckt habe, und ihr es vielleicht ausprobieren wollt, bin ich euch gern behilflich. Möchtet ihr euch erst einmal mit diesem komplexen Thema beschäftigen, kann ich euch folgende Seiten zum reinschnuppern und lesen empfehlen.

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